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Haartransplantation5 Min. Lesezeit

Kontraindikationen der Haartransplantation: wann eine Transplantation nicht hilft

Bei einer Haartransplantation werden gesunde Follikel vom Hinterkopf in lichte Bereiche verpflanzt. Bei erblich bedingtem Haarausfall wirkt sie gut, in manchen Situationen ist sie jedoch nutzlos oder sogar riskant. Dieser Artikel erklärt, welche Formen des Haarausfalls eine Transplantation nicht beheben kann, welche Erkrankungen und psychischen Faktoren sie ausschließen und was stattdessen zuerst für die richtige Diagnose und Behandlung zu tun ist.

Redaktion von City Medical CentreAktualisiert

Kontraindikationen der Haartransplantation: wann eine Transplantation nicht hilft

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Eine Transplantation verteilt vorhandenes Haar um; die Ursache des Haarausfalls behandelt sie nicht.
  • Sie eignet sich bei androgenetischer Alopezie, nicht bei Alopecia areata.
  • Haarausfall nach Krankheit, Stress oder hormonellen Störungen erholt sich oft nach Behandlung.
  • Narben, ein dünnes Spenderareal und manche Erkrankungen begrenzen oder verbieten den Eingriff.
  • Zuerst kommt die Diagnose beim Dermatologen, erst danach die Frage der Transplantation.

Die wichtigsten Fakten zum Eingriff

  • Aufenthalt in der KlinikAm selben Tag
  • Endergebnis12–18 Monate
  • NarkoseLokalanästhesie
  • Preis $2,700ab $2,200

Angaben von der Leistungsseite des City Medical Centre

Wann eine Haartransplantation nicht hilft

Eine Transplantation erzeugt keine neuen Haare. Sie verteilt die vorhandenen um: Follikel vom Hinterkopf und von den Seiten, die in der Regel unempfindlich gegen das für den erblich bedingten Haarausfall verantwortliche Hormon sind, werden in die lichten Bereiche versetzt. Deshalb wirkt sie gut bei androgenetischer Alopezie und schlecht oder gar nicht, wenn:

  • die Ursache des Haarausfalls noch aktiv ist und auch die verpflanzten Haare betreffen wird;

Autoimmuner und kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)

Bei der Alopecia areata greift das Immunsystem die Haarfollikel an, und es entstehen runde kahle Stellen. Die Haare wachsen oft nach, doch neue Herde können jederzeit auftreten, auch in verpflanzten Bereichen und im Spenderareal. Deshalb ist eine Transplantation keine Behandlung der Alopecia areata.

Autoimmuner und kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)

Haarausfall durch Krankheit, Stress oder Hormone

Starker Haarausfall einige Monate nach hohem Fieber, einer Operation, einer Geburt, schnellem Gewichtsverlust oder schwerem Stress ist meist ein telogenes Effluvium. Die Follikel gehen nicht verloren, sie sind nur gleichzeitig in die Ruhephase übergegangen. Meist erholen sich die Haare innerhalb einiger Monate, sobald der Auslöser vorbei ist.

Narben nach Verletzungen oder Verbrennungen und zu wenig Spenderhaar

Narbengewebe nach Verletzungen und Verbrennungen ist schlechter durchblutet als gesunde Haut, daher wachsen Grafts dort oft weniger zuverlässig an. Ob sich ein solcher Bereich überhaupt behandeln lässt, hängt von der Narbe ab und ist eine Frage für einen Spezialisten für Narbenchirurgie.

Medizinische und psychische Kontraindikationen

Eine Transplantation ist ein operativer Eingriff, und manche Erkrankungen machen ihn unsicher oder erfordern zuerst die Einschätzung eines Facharztes. Häufig genannte Kontraindikationen sind:

  • eine aktive Krebserkrankung;
  • schlecht eingestellter Diabetes;
  • schwere Herzerkrankungen, ein Herzschrittmacher, eine Lungenembolie in der Vorgeschichte;
  • Epilepsie;

Was stattdessen zu tun ist: zuerst Diagnose und Behandlung

  1. Lassen Sie die Ursache des Haarausfalls bei einem Dermatologen oder Trichologen klären. Der Arzt untersucht die Kopfhaut, oft mit einem Dermatoskop, und veranlasst gegebenenfalls Bluttests.
Was stattdessen zu tun ist: zuerst Diagnose und Behandlung

Ein persönlicher Plan im City Medical Centre

Das City Medical Centre betreut internationale Patienten und führt Haartransplantationen mit FUE, DHI und einer kombinierten FUE- und DHI-Methode durch. FUE wird bei androgenetischer Alopezie eingesetzt; die kombinierte FUE- und DHI-Methode bei androgenetischer Alopezie und zur Verdichtung.

So verläuft die Erholung in der Regel

  1. 0–10 TageHeilung: Die Krusten lösen sich, die Schwellung geht zurück, der Bereich erholt sich nach und nach
  2. 2–4 WochenAusfall der verpflanzten Haare: eine normale Phase, nur die Haare fallen aus, die Follikel bleiben an Ort und Stelle
  3. 3–4 MonateDas Wachstum beginnt: Nach und nach erscheinen neue Haare, das Ergebnis wird sichtbar
  4. 6–9 MonateSichtbare Dichte: Das Haar wird voller, Volumen und Kontur sind im Wesentlichen erkennbar
  5. 12–18 MonateEndergebnis: Die endgültige Dichte und ein natürlicher Haaransatz bilden sich heraus

Quellen

Häufige Fragen

Lässt sich Alopecia areata mit einer Haartransplantation behandeln?

In der Regel nicht. Bei der Alopecia areata greift das Immunsystem die Follikel an, und neue Herde können in verpflanzten Bereichen und im Spenderareal entstehen. Die Erkrankung behandelt der Dermatologe. Solange sie aktiv ist, wird keine Transplantation erwogen, und das City Medical Centre transplantiert bei Alopecia areata nicht.

Ist eine Haartransplantation mit Diabetes möglich?

Diabetes beeinflusst die Wundheilung und das Infektionsrisiko, und ein schlecht eingestellter Diabetes ist eine häufige Kontraindikation für Operationen. Im City Medical Centre steht Diabetes auf der Liste der Kontraindikationen, daher wird die Frage individuell mit dem Arzt besprochen, der offen sagt, ob ein Eingriff ratsam ist.

Was, wenn mein Spenderareal zu dünn ist?

Ist das Haar am Hinterkopf spärlich oder fein, reichen die Grafts womöglich nicht für eine sichtbare Dichte, ohne das Spenderareal zu stark auszudünnen. Der Arzt beurteilt die Dichte vor der Planung. In solchen Fällen wird eine Transplantation eventuell nicht empfohlen, und es werden andere Wege im Umgang mit dem Haarausfall besprochen.

Gibt es eine Altersgrenze für eine Haartransplantation?

Unter 18 Jahren wird nicht transplantiert. Bei jungen Menschen entwickelt sich der Haarausfall oft noch, sodass sein endgültiges Muster schwer vorherzusagen und ein natürliches Ergebnis schwer zu planen ist. Eine feste Obergrenze gibt es nicht; Gesundheit und Zustand des Spenderareals zählen mehr als das Alter.

Wachsen Haare nach einer Krankheit ohne Transplantation nach?

Oft ja. Haarausfall einige Monate nach hohem Fieber, einer Operation, einer Geburt oder schwerem Stress ist meist vorübergehend, und die Haare erholen sich in der Regel innerhalb von sechs bis zwölf Monaten, sobald der Auslöser vorbei ist. Ist das nicht der Fall, sollte ein Arzt vor einer Transplantation nach einer anderen Ursache suchen.

Hinweis. Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Jede Operation hat Gegenanzeigen und Risiken; welche Option für Sie passt, lässt sich erst nach einer ärztlichen Untersuchung sagen.

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