1Beratung und Prüfung der Befunde
Nach der Untersuchung des Gelenks und der Prüfung Ihrer Röntgen-, MRT- oder Ultraschallbilder entscheidet der Arzt, ob der Eingriff für Sie geeignet ist. Vorhandene Befunde können Sie vor dem Termin senden.
Im Rahmen der Arthritisbehandlung: PRP und SVF-Zelltherapie für Knie, Hand, Schulter und andere Gelenke — nachdem ein Arzt zuerst Ihren Fall und Ihre Befunde geprüft hat
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Was es ist
Bei Arthritis ist das Gelenk entzündet. Typisch sind Schmerzen selbst in Ruhe oder nachts, Steifigkeit nach dem Aufwachen, die mehr als eine halbe Stunde anhält, Schwellung und ein gerötetes, warmes Gelenk. Dahinter kann eine Autoimmunerkrankung wie rheumatoide oder Psoriasis-Arthritis stecken, Gicht, eine Infektion oder eine alte Verletzung.
PRP und SVF können Entzündung und Schmerzen senken und das Gewebe im Gelenk unterstützen, doch eine systemische Erkrankung braucht weiterhin einen Rheumatologen — diese Injektionen ersetzen ihn nicht. Sie werden nie während einer aktiven Gelenkinfektion oder eines starken Schubs gegeben; der Arzt klärt zuerst die Art der Arthritis und plant den Zeitpunkt des Eingriffs.

Ob die Behandlung für Sie geeignet ist, entscheidet ein Arzt nach einer Untersuchung und Prüfung Ihrer Befunde


Sie sind sich nicht sicher, ob die Behandlung für Sie passt?
Hinterlassen Sie Ihre Nummer — der Koordinator fragt Ihre Aufnahmen an (Röntgen, MRT oder Ultraschall), und der Arzt sagt Ihnen, ob eine Behandlung ohne Operation für Sie geeignet ist.
Passt das zu mir?Was wir behandeln
Arthritis
Arthrose
Avaskuläre Nekrose
Osteoarthrose
Coxarthrose (Hüftarthrose)
Gonarthrose (Kniearthrose)
Meniskusschäden und -verletzungen
Rehabilitation nach Verletzungen und Operationen
Entzündliche GelenkerkrankungenSo funktioniert es
1Nach der Untersuchung des Gelenks und der Prüfung Ihrer Röntgen-, MRT- oder Ultraschallbilder entscheidet der Arzt, ob der Eingriff für Sie geeignet ist. Vorhandene Befunde können Sie vor dem Termin senden.
2Aus einer Vene wird eine kleine Menge Blut entnommen. Daraus wird später plättchenreiches Plasma mit Wachstumsfaktoren hergestellt.
3Eine kleine Menge Fettgewebe (etwa 30 ml) wird unter örtlicher Betäubung über einen Einstich am Bauch oder an der Innenseite des Oberschenkels entnommen, ohne dass Nähte nötig sind.
4Durch Zentrifugieren trennt sich die Probe in Schichten, danach wird die stromale vaskuläre Fraktion isoliert und dem plättchenreichen Plasma beigemischt.
5Unter Ultraschallkontrolle, die eine präzise Platzierung ermöglicht, wird das aufbereitete Material direkt in das betroffene Gelenk injiziert.
6Kein Krankenhausaufenthalt und keine Krücken. Nach dem Eingriff bleibt der Arzt in Kontakt und verfolgt, wie Ihr Gelenk reagiert.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns — unser Koordinator meldet sich in Kürze bei Ihnen und vereinbart Ihren Beratungstermin


Ergebnisse

Das Gelenk kann etwas stärker schmerzen — das ist eine erwartbare Reaktion.

Der Schmerz lässt in der Regel nach.

Beweglichkeit und Aktivität verbessern sich.

Die volle Wirkung entfaltet sich.
Wie lange sie anhält, ist von Mensch zu Mensch verschieden und hängt vom Stadium der Erkrankung, vom Körpergewicht, von der Aktivität und anderen Faktoren ab — ein festes Ergebnis kann niemand versprechen.
Vergleich
Es wird nur Ihr eigenes Blut und Fettgewebe verwendet — kein Spender- oder synthetisches Material
Etwas Fettgewebe wird entnommen und so aufbereitet, dass die stromale vaskuläre Fraktion (SVF), eine Mischung von Zellen, die die Geweberegeneration fördern, isoliert werden kann. Zusammen mit Ihrem eigenen Plasma wird sie in das betroffene Gelenk injiziert.

Bei entzündlicher Arthritis wird sie nach Abklingen des akuten Schubs wegen ihrer Wirkung auf lokale Entzündung und Geweberegeneration gewählt.
Aus einer kleinen Menge Ihres Blutes wird Plasma gewonnen, das reich an Blutplättchen und Wachstumsfaktoren ist, und in das Gelenk injiziert. Es hilft, Entzündungen zu beruhigen, und schafft bessere Bedingungen für die Regeneration des Gewebes.

Es kann bei rheumatoider Arthritis und anderer entzündlicher Arthritis als ein Baustein des umfassenderen Behandlungsplans empfohlen werden.
Die genannten Vorteile und Zeitangaben sind Durchschnittswerte und dienen der Orientierung: Plan und Erholung hängen von Ihrem Gelenk und Ihren individuellen Besonderheiten ab, und der Arzt bestätigt sie bei der Beratung.
Bei der Beratung prüft der Arzt Ihre Aufnahmen und schlägt einen Behandlungsplan vor
Kostenlose Beratung
Gelenke
Der Arzt sieht sich Ihre Befunde an und wählt dann, welches Gelenk behandelt wird, welche Methode und wie viele Injektionen — bei großen wie kleinen Gelenken
KnieKnorpelverschleiß, Meniskusprobleme, Schmerzen auf der Treppe und nach dem Gehen
HüfteBeginnende Hüftarthrose, Leistenschmerzen, eingeschränkte Drehbewegung
SchulterSchmerzen beim Heben des Arms, Verschleiß des Gelenks und der umgebenden Sehnen
EllenbogenSchmerzen nach Überlastung oder Sportbelastung, Verschleiß der Gelenkflächen
Hand- und HandgelenkeSteifigkeit und Schmerzen in den kleinen Gelenken der Finger und des Handgelenks
SprunggelenkSchmerzen und Steifigkeit nach Verstauchungen und alten VerletzungenVorteile
Wir wollen Ihr eigenes Gelenk erhalten statt es zu ersetzen — Behandlung ohne Operation

Es wird nur Ihr eigenes Blut und Fettgewebe verwendet — kein Spender- oder synthetisches Material

Einstiche statt Schnitte, örtliche Betäubung, keine lange Rehabilitation

Ihre Röntgenbilder, MRT oder Berichte können Sie für eine kostenlose, unabhängige Beurteilung durch einen Arzt senden

Nach dem Eingriff bleiben wir in Kontakt und verfolgen das Ergebnis, nicht nur am Tag der Injektion
Über die Klinik
Moderne Ausstattung, komfortable Zimmer und Fürsorge für jeden Patienten

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Da der Preis vom Gelenk, der Methode und der Art der Arthritis abhängt, nennt ihn der Arzt nach der Beratung
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Buchen — Zelltherapie (SVF + PRP), ein GelenkFAQ
Ja, Arthritis ist eine Entzündung im Gelenk. Typische Anzeichen sind Schmerzen nachts und in Ruhe, Morgensteifigkeit von mehr als 30 Minuten, Schwellung sowie Rötung und Überwärmung des Gelenks.
Nein. Rheumatoide Arthritis ist eine systemische Erkrankung, die ein Rheumatologe betreut. PRP und SVF ersetzen ihn nicht; nach Abklingen eines akuten Schubs kann der Arzt prüfen, ob Injektionen als Baustein des Behandlungsplans lokale Beschwerden lindern. Ein Ergebnis kann niemand versprechen.
Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung. Typische Anzeichen sind Schmerzen in Ruhe und nachts, Morgensteifigkeit von mehr als 30 Minuten, Schwellung, Rötung und Überwärmung des Gelenks. Zu den Ursachen zählen Autoimmunerkrankungen wie die rheumatoide Arthritis, Infektionen, Gicht und Schuppenflechte.
PRP kann bei rheumatoider und anderer entzündlicher Arthritis eine Rolle spielen, indem es lokale Entzündung, Schwellung und Schmerzen verringern hilft. Blutplättchen setzen Wachstumsfaktoren frei, die die Geweberegeneration und die Immunreaktion beeinflussen. Es wirkt ergänzend zur Behandlung Ihres Rheumatologen, nicht an ihrer Stelle.
Die Psoriasis-Arthritis, eine chronische Erkrankung, ist derzeit nicht vollständig heilbar. Ziel der Behandlung ist eine lange Remission durch Kontrolle der Entzündung und Vorbeugung von Gelenkverformungen; regenerative Injektionen können ein Teil dieses Plans sein.
Die in SVF enthaltenen Zellen können die lokale Immunreaktion modulieren und die Reparatur geschädigten Gewebes im Gelenk unterstützen. Da die Forschung noch läuft, bespricht Ihr Arzt realistische Erwartungen für Ihre Art der Arthritis.
Er wird nicht durchgeführt bei einer aktiven Gelenkinfektion, einem schweren Schub, in der Schwangerschaft, bei Krebserkrankungen oder Blutgerinnungsstörungen. In diesen Fällen verschiebt der Arzt den Eingriff oder schlägt eine andere Option vor.
Bei Kniearthritis entsteht die Entzündung durch eine Autoimmunreaktion, Infektion oder Gicht: Das Knie ist gerötet, warm, deutlich geschwollen und druckempfindlich. Arthrose dagegen ist Knorpelverschleiß und äußert sich meist als trockenes Knirschen und ziehender Schmerz bei Bewegung.
Die Schmerzrezeptoren des Gelenks werden durch die Entzündung ständig gereizt: bei Bewegung, in Ruhe und nachts. Diese Schmerzen lassen sich mit einer entzündungshemmenden Behandlung lindern, darunter PRP und SVF.
Nein. Die Schwangerschaft schließt Gelenkinjektionen aus, auch PRP und SVF, und über die Arthritisbehandlung in der Schwangerschaft wird nur gemeinsam mit einem Rheumatologen und einem Geburtshelfer entschieden.
Ja — senden Sie uns Ihre Röntgenbilder, MRT, Ultraschall- oder Blutwerte. Ein Arzt prüft sie kostenlos und sagt Ihnen, ob Ihre Art der Arthritis für eine regenerative Behandlung infrage kommt.
Ohne Behandlung kann sie zu bleibenden Gelenkverformungen, Funktionsverlust, Osteoporose und Schäden an inneren Organen wie Nieren, Lunge und Herz führen. Eine rechtzeitige Behandlung verhindert diese Komplikationen.
Zu den Erkrankungen
Es ist ein allmählicher Verschleiß des Knorpels, der die Knochenenden im Gelenk überzieht. Wird der Knorpel dünner, verliert das Gelenk seine Dämpfung, die Knochen reiben aneinander, und es treten Schmerzen, Steifigkeit und Knirschen auf. Es ist eine degenerative, keine entzündliche Erkrankung.
In frühen Stadien können PRP- oder SVF-Injektionen kombiniert mit Bewegungstherapie und Physiotherapie Schmerzen verringern und die Beweglichkeit verbessern. Ist das Gelenk bereits stark geschädigt, kann ein Gelenkersatz die realistischere Option sein — der Arzt sagt es Ihnen nach Sichtung Ihrer Befunde ehrlich.
In frühen Stadien (1–2) kann eine SVF-Therapie erwogen werden, um die Durchblutung des Hüftkopfes zu unterstützen und einen Gelenkersatz hinauszuzögern. In späteren Stadien ist meist eine Operation nötig.
PRP und SVF können helfen, Entzündung und Schmerzen zu verringern und das Gewebe im Gelenk zu unterstützen. Bei Patienten aus Bochum mit einer systemischen Erkrankung ergänzen sie die Betreuung durch einen Rheumatologen, ersetzen sie aber nicht.
Die Schmerzen lassen meist im ersten Monat nach, und die Beweglichkeit verbessert sich über etwa drei Monate. Bei Patienten aus Bochum entwickelt sich die volle Wirkung über rund sechs Monate, und ihre Dauer ist von Mensch zu Mensch verschieden.
Hinterlassen Sie eine Anfrage, und ein Koordinator meldet sich, um eine kostenlose Beratung zu vereinbaren. Der Preis der Arthritisbehandlung in Bochum wird vor jedem Eingriff erklärt.
Bochum liegt auf dem flachwelligen Bochumer Landrücken, den Ruhrhöhen. Die Ruhr verläuft südlich der Stadt, die Emscher nördlich. Die Höhe liegt bei etwa 100 m über NHN, der tiefste Punkt bei 43 m und der höchste bei 196 m. Das ist keine Gebirgslage mit scharfen Wetterwechseln, sondern ein mildes, feuchtes Klima im Ruhrgebiet. Für Menschen mit entzündlicher Arthritis ist das als Hintergrund interessant, weil viele Betroffene vermuten, dass Wetter und Beschwerden zusammenhängen.
Die Messwerte des Deutschen Wetterdienstes für 2015 bis 2020 zeichnen ein klares Bild. Die relative Luftfeuchte beträgt im Jahresmittel 77,7 %. Im Jahr fallen 866 mm Niederschlag an 195 Regentagen. Am nassesten sind Dezember mit 93 mm, Januar und August mit je 88 mm sowie November mit 87 mm. Am trockensten ist der April mit 43 mm. Die Tageshöchstwerte liegen im Januar im Mittel bei 5,6 °C, die Tiefstwerte bei 1,2 °C. Im Juli sind es 24,7 °C am Tag und 14,6 °C in der Nacht.
Auch das Licht schwankt stark. Im Jahresmittel scheint die Sonne 4,2 Stunden pro Tag, im Juli sind es 7,0 Stunden, im Dezember nur 1,3 und im Januar 1,5 Stunden. Die dunklen, feuchten Wintermonate bedeuten oft weniger Bewegung im Freien, und das kann sich auf steife Gelenke auswirken. Ob bei Ihnen auch das Wetter selbst eine Rolle spielt, lässt sich nicht aus Statistiken ablesen. Das zeigen nur Ihre eigenen Aufzeichnungen über mehrere Monate.
Wichtig ist die Einordnung. Aus den Klimadaten folgt nicht, dass Regen eine Arthritis auslöst. Ein Schub hat Ursachen im Immunsystem, bei Gicht im Stoffwechsel, manchmal in einer Infektion oder einer alten Verletzung. Das Wetter kann höchstens ein Faktor unter mehreren sein, der Beschwerden spürbarer macht. Wer das für sich klären möchte, hält Wetter und Beschwerden nebeneinander fest. Wie das geht, beschreibt der nächste Abschnitt.
Ein Tagebuch ist das einfachste Werkzeug, um einer Gelenkentzündung auf die Spur zu kommen. Es macht aus einem vagen Eindruck ("diese Woche war schlimmer") eine Liste, die ein Arzt bei der Beratung auswerten kann. Notieren Sie jeden Tag kurz dieselben Punkte, am besten zur selben Tageszeit.
Wichtig sind vor allem die Anzeichen, die bei Arthritis typisch sind. Dazu gehören Schmerzen in Ruhe und nachts, Morgensteifigkeit und Schwellung. Außerdem Rötung und Überwärmung des Gelenks. Halten Sie fest, ob die Morgensteifigkeit länger als eine halbe Stunde dauert, denn das ist ein Hinweis, den der Arzt von verschleißbedingtem Anlaufschmerz unterscheiden möchte. Notieren Sie auch, welches Gelenk betroffen ist, ob mehrere Gelenke zugleich schmerzen und ob die Beschwerden auf beiden Körperseiten auftreten.
Hilfreich sind außerdem diese Angaben:
- Schmerzstärke auf einer Skala von 0 bis 10, getrennt für morgens, tagsüber und nachts.
- Dauer der Morgensteifigkeit in Minuten, grob geschätzt.
- Sichtbare Schwellung, Rötung oder Wärme im Gelenk, gern mit einem Foto im gleichen Licht.
- Eingenommene Schmerzmittel und andere Medikamente, mit Uhrzeit und Wirkung.
- Besondere Belastungen: lange Fußwege, Sport, schwere Arbeit, wenig Schlaf, Infekte, Fieber.
- Wetter, Luftfeuchte und Temperatur, soweit Ihnen auffallen.
Nach vier bis acht Wochen lohnt ein Rückblick. Gibt es Muster, etwa Schübe nach Infekten oder in feuchten Wochen? Wie lange hielten sie an, und was hat geholfen? Solche Muster ersetzen keine Diagnose, aber sie helfen dem Arzt, den richtigen Zeitpunkt für einen Eingriff zu wählen. Gerade das ist bei entzündlicher Arthritis wichtig: Während eines schweren Schubs oder einer aktiven Gelenkinfektion wird der Eingriff nicht durchgeführt. Bei SVF-Zelltherapie wird nach Abklingen des akuten Schubs entschieden, ob sie in Frage kommt. Ihr Tagebuch zeigt, wann das Gelenk ruhiger wird.
Bewahren Sie das Tagebuch digital auf, zum Beispiel als Foto der Seiten oder als Notiz auf dem Telefon. So können Sie es dem Koordinator im Chat schicken, bevor die Online-Beratung beginnt.
Der Rahmen, in dem Sie als Patient in Bochum behandelt werden, ist das deutsche Gesundheitssystem. Etwa 92 % der Bevölkerung sind gesetzlich krankenversichert. Bei den Erwerbstätigen waren es 2024 rund 88 % in gesetzlichen Kassen und etwa 11 % privat. Die Mehrheit hat damit Anspruch auf die Regelleistungen der Kassen, etwa auf die Betreuung durch Hausarzt und Rheumatologen.
Für entzündliche Arthritis ist das eine klare Aufgabenverteilung. Die systemische Erkrankung, etwa rheumatoide Arthritis oder Psoriasis-Arthritis, gehört in die Hand eines Rheumatologen. PRP und SVF ersetzen diese Betreuung nicht. Sie können als zusätzlicher Baustein für ein einzelnes betroffenes Gelenk besprochen werden, wenn der akute Schub abgeklungen ist. Die Beratung über WhatsApp oder Telegram ändert daran nichts. Sie ergänzt die Facharztbetreuung, sie verdrängt sie nicht.
Zur Erstattung sollten Sie sich keine Annahmen erlauben. Aus den vorliegenden Informationen lässt sich nicht ableiten, ob Ihre Kasse oder private Versicherung eine regenerative Injektionsbehandlung übernimmt. Das hängt von Ihrem Tarif und Ihrer Kasse ab. Klären Sie es vor einer Entscheidung schriftlich mit Ihrer Versicherung. Wenn ein Arzt Ihnen einen Plan vorschlägt, bitten Sie um eine Beschreibung der geplanten Maßnahmen, die Sie dort vorlegen können.
Zur Wartezeit gibt es eine ältere Untersuchung. In einer Befragung des Commonwealth Fund von 2010 gaben 70 % der Deutschen an, auf planbare Eingriffe weniger als einen Monat gewartet zu haben. Das ist ein Wert aus einer einzelnen Erhebung und sagt nichts über Ihren Termin beim Rheumatologen heute. Die Wartezeiten für Fachärzte unterscheiden sich je nach Region und Fachrichtung. Wenn Ihre Beschwerden zunehmen, ist eine zweite Meinung zu Ihren Befunden ein sinnvoller Schritt, den Sie parallel einholen können.
Zum Vergleich der Größenordnungen: In Deutschland leben rund fünf Millionen Menschen mit Arthrose, und 2016 wurden etwa 400.000 Hüft- und Kniegelenke ersetzt. Arthrose und Arthritis werden im Alltag oft verwechselt. Arthrose ist ein Knorpelverschleiß, Arthritis dagegen eine Entzündung. Diese Unterscheidung entscheidet darüber, welche Behandlung zu welchem Zeitpunkt sinnvoll ist, und deshalb steht sie am Anfang jeder Beratung.
Die Beratung findet online statt, die Koordinatoren antworten rund um die Uhr auf WhatsApp und Telegram. Sie müssen dafür das Haus nicht verlassen, aber eine gute Vorbereitung spart Rückfragen. Der Arzt entscheidet nach Untersuchung und Prüfung Ihrer Befunde, ob eine Behandlung ohne Operation für Sie geeignet ist. Je vollständiger die Unterlagen, desto konkreter wird das Gespräch.
Sammeln Sie vorab, soweit vorhanden:
- Röntgenbilder, MRT oder Ultraschall des betroffenen Gelenks, als Bilddateien oder als Fotos der Befundberichte.
- Aktuelle Blutwerte und Berichte Ihres Rheumatologen oder Hausarztes.
- Eine Liste Ihrer Medikamente, einschließlich Schmerzmitteln und Dauermedikation.
- Ihr Symptomtagebuch der letzten Wochen.
- Hinweise auf frühere Verletzungen oder Operationen am Gelenk.
- Angaben zu Fieber, Infekten oder entzündeter Haut über dem Gelenk.
Der letzte Punkt ist wichtig, weil Fieber, Grippe, Erkältung oder entzündete Haut über dem behandelten Gelenk vorübergehende Gegenanzeigen sind. Nicht geeignet ist die Behandlung außerdem bei Krebs, Schwangerschaft, Blutgerinnungsstörungen, akuten Infektionen, auch im oder am Gelenk, und beim Schub einer schweren chronischen Erkrankung. Sagen Sie das bitte offen. Der Arzt verschiebt dann den Eingriff oder schlägt eine Alternative vor.
Bereiten Sie auch Fragen vor. Sinnvoll sind zum Beispiel: Welche Form der Arthritis liegt bei mir vor? Ist mein Gelenk gerade in einer ruhigen Phase? Kommt PRP, SVF oder beides in Frage? Wie viele Injektionen werden bei meinem Gelenk erwartet? Was ändert sich für meine Medikamente? Der Arzt legt Gelenk, Methode und Zahl der Injektionen nach der Prüfung Ihrer Befunde fest, deshalb kann der Koordinator vorab keine festen Zusagen machen.
Zum Ablauf selbst, wie er in der Beschreibung steht: Aus einer Vene wird etwas Blut für das PRP entnommen. Unter örtlicher Betäubung werden etwa 30 ml Fettgewebe über einen einzigen Einstich am Bauch oder an der Innenseite des Oberschenkels entnommen, Nähte sind nicht nötig. Die Probe wird zentrifugiert, die stromale vaskuläre Fraktion wird isoliert und mit dem plättchenreichen Plasma gemischt. Die Injektion erfolgt unter Ultraschallkontrolle direkt in das Gelenk. Der gesamte Eingriff erfolgt an einem Tag, es gibt keine Krücken und keinen Krankenhausaufenthalt. Danach bleibt der Arzt in Kontakt.
Bochum hat 358.880 Einwohner auf 145,66 km². Die Stadt liegt im Regierungsbezirk Arnsberg in Nordrhein-Westfalen und gehört zur Metropolregion Rhein-Ruhr mit 5.166.484 Einwohnern. Sie erstreckt sich 13,0 km von Nord nach Süd und 17,1 km von Ost nach West. Für den Alltag mit einer Gelenkerkrankung heißt das: Die Wege sind überschaubar, aber nicht kurz, und wer morgens steif ist, plant sie anders als jemand ohne Beschwerden.
Der Jahresrhythmus der Stadt prägt den Kalender. Die Ruhr-Universität hat im Wintersemester 2025/26 37.653 Studierende, und in der Stadt gibt es neun Hochschulen oder Hochschulstandorte. Wer dort lehrt, lernt oder arbeitet, kennt feste Prüfungs- und Abgabezeiten. Bochum Total, das kostenlose Open-Air-Festival seit 1986, findet in der Regel am ersten Juliwochenende statt. Der Weihnachtsmarkt läuft im Dezember in der Innenstadt. An solchen Tagen sind Wege voller und längere Stehzeiten häufiger.
Das ist für die Planung relevant, weil nach einer Injektion mit einer Reaktion zu rechnen ist. Laut der Beschreibung kann das Gelenk in der ersten Woche etwas stärker schmerzen. Das ist eine erwartbare Reaktion. Nach etwa einem Monat lässt der Schmerz in der Regel nach, nach etwa drei Monaten verbessern sich Beweglichkeit und Aktivität, und nach etwa sechs Monaten entfaltet sich die volle Wirkung. Das sind Durchschnittswerte zur Orientierung. Wie lange die Wirkung anhält, hängt vom Stadium der Erkrankung, vom Körpergewicht, von der Aktivität und weiteren Faktoren ab. Ein festes Ergebnis kann niemand versprechen.
Praktisch bedeutet das: Legen Sie den Eingriff nicht in eine Woche, in der Sie lange Strecken laufen oder stehen müssen. Wer zum Beispiel im Dezember auf dem Weihnachtsmarkt arbeitet oder im Juli bei einem Festival mithilft, sollte das vorher mit dem Arzt besprechen. Entscheidend bleibt der Zustand des Gelenks, nicht der Kalender. Wenn ein Schub kommt, wird der Termin verschoben.
Nach der Injektion endet der Kontakt nicht. Der Arzt verfolgt, wie das Gelenk reagiert, und Sie erreichen den Koordinator weiterhin über die Chats. Führen Sie dafür das Tagebuch weiter, mit denselben Punkten wie vorher. So lässt sich Woche für Woche vergleichen, ob Schmerzen, Morgensteifigkeit und Schwellung sich verändern. Notieren Sie auch Rückschläge, etwa einen neuen Schub oder einen Infekt. Sie sind für die Einschätzung wichtig und kein Zeichen, dass Sie etwas falsch gemacht haben.
Behalten Sie Ihren Rheumatologen im Blick. Informieren Sie ihn über die Behandlung und lassen Sie die verordneten Medikamente nicht eigenmächtig weg. Gerade bei rheumatoider Arthritis ist die Gefahr groß, dass unbehandelte Entzündung bleibende Verformungen, Funktionsverlust, Osteoporose und Schäden an inneren Organen verursacht. PRP und SVF sind ein lokaler Baustein, keine Ersatztherapie. Bei Psoriasis-Arthritis ist eine vollständige Heilung derzeit nicht möglich. Ziel ist eine lange Remission, also Kontrolle der Entzündung und Vorbeugung von Gelenkverformungen.
Wenn Sie unsicher sind, ob die Behandlung zu Ihnen passt, schicken Sie Ihre Aufnahmen und Berichte für eine unabhängige Zweitmeinung. Der Arzt sagt Ihnen offen, ob eine Behandlung ohne Operation geeignet ist oder ob zunächst andere Schritte nötig sind.
Das lässt sich pauschal nicht sagen. In Bochum liegt die mittlere Luftfeuchte bei 77,7 %, und im Dezember fallen im Mittel 93 mm Niederschlag, bei nur 1,3 Sonnenstunden pro Tag. Ein Schub entsteht aber durch Immunreaktion, Stoffwechsel, Infektion oder eine alte Verletzung, nicht durch Regen. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Wetter eine Rolle spielt, notieren Sie Schmerz und Wetter einige Wochen nebeneinander und zeigen Sie das dem Arzt.
Halten Sie täglich Schmerzstärke, Dauer der Morgensteifigkeit, Schwellung, Rötung und Wärme des Gelenks fest. Dazu kommen Medikamente, besondere Belastungen und Infekte. Besonders wichtig ist, ob die Morgensteifigkeit länger als eine halbe Stunde dauert. Ein Foto vom Gelenk im gleichen Licht hilft beim Vergleich. Schicken Sie die Notizen dem Koordinator vor dem Termin.
Das kann hier nicht beantwortet werden, denn es hängt von Ihrer Kasse und Ihrem Tarif ab. Rund 92 % der Menschen in Deutschland sind gesetzlich versichert, andere privat. Fragen Sie Ihre Versicherung schriftlich, ob sie PRP oder SVF bei Arthritis erstattet, und bitten Sie nach der Beratung um eine Beschreibung der geplanten Maßnahmen, die Sie dort einreichen können.
Nein. Rheumatoide Arthritis und Psoriasis-Arthritis sind systemische Erkrankungen, die ein Rheumatologe betreut. PRP und SVF ersetzen diese Betreuung nicht und können nach Abklingen eines akuten Schubs höchstens als Baustein für ein einzelnes Gelenk besprochen werden. Setzen Sie verordnete Medikamente nicht ohne Rücksprache ab.
Hilfreich sind Röntgenbilder, MRT oder Ultraschall, aktuelle Blutwerte, Berichte Ihres Arztes, eine Medikamentenliste und Ihr Symptomtagebuch. Auch Hinweise auf frühere Verletzungen oder Operationen am Gelenk sind wichtig. Fehlt etwas, kann der Koordinator Aufnahmen anfragen. Bitte nennen Sie offen Fieber, Infekte oder entzündete Haut über dem Gelenk.
Beachten Sie, dass das Gelenk in der ersten Woche etwas stärker schmerzen kann. Nach etwa einem Monat lässt der Schmerz in der Regel nach, nach etwa drei Monaten verbessern sich Beweglichkeit und Aktivität, nach etwa sechs Monaten entfaltet sich die volle Wirkung. Legen Sie den Termin nicht in Phasen mit viel Gehen oder Stehen, etwa bei Prüfungen, Festivals oder dem Weihnachtsmarkt im Dezember. Bei einem Schub wird der Termin ohnehin verschoben.
Eine Befragung des Commonwealth Fund von 2010 ergab, dass 70 % der Deutschen weniger als einen Monat auf planbare Eingriffe warteten. Das ist ein alter Einzelwert und sagt nichts über heutige Termine. Führen Sie in der Wartezeit das Tagebuch und holen Sie parallel eine kostenlose Zweitmeinung zu Ihren Aufnahmen ein, damit Ihr Befund klarer wird.