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Haartransplantation6 Min. Lesezeit

Risiken und Komplikationen der Haartransplantation: was normal ist und wie man das Risiko senkt

Eine Haartransplantation ist ein kleiner Eingriff in örtlicher Betäubung, und ernste Komplikationen sind selten. Trotzdem ist es eine Operation, und wer weiß, was ihn erwartet, kann eine normale Heilung von einem Problem unterscheiden. Dieser Artikel erklärt die üblichen Begleiterscheinungen, frühe und späte Komplikationen, die Risikofaktoren auf Ihrer Seite und auf Seiten der Klinik sowie die Nachsorgeregeln, die Probleme unwahrscheinlicher machen.

Redaktion von City Medical CentreAktualisiert

Risiken und Komplikationen der Haartransplantation: was normal ist und wie man das Risiko senkt

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Ernste Komplikationen nach einer Haartransplantation sind bei Gesunden selten.
  • Schwellung, Krusten, Juckreiz und Haarausfall nach 2–4 Wochen sind meist normal.
  • Eiter, sich ausbreitende Rötung, Fieber oder kein Wachstum nach 6–9 Monaten gehören zum Arzt.
  • Das Risiko hängt von richtiger Diagnose, sorgfältigem Eingriff und guter Nachsorge ab.
  • Kreisrunder Haarausfall wird zuerst dermatologisch behandelt, nicht transplantiert.

Die wichtigsten Fakten zum Eingriff

  • Aufenthalt in der KlinikAm selben Tag
  • Endergebnis12–18 Monate
  • NarkoseLokalanästhesie
  • Preis $2,700ab $2,200

Angaben von der Leistungsseite des City Medical Centre

Ist eine Haartransplantation sicher? Die wichtigsten Risiken im Überblick

Für die meisten gesunden Menschen ist eine Haartransplantation ein sicherer Eingriff. Sie erfolgt in örtlicher Betäubung, der Patient geht am selben Tag nach Hause, und die Haut heilt in etwa ein bis zwei Wochen. Die Hauptrisiken sind nicht dramatisch, sondern praktischer Natur: eine Infektion der winzigen Wunden, Grafts, die schlechter anwachsen als erwartet, ein unnatürlich wirkendes Ergebnis oder ein zu stark ausgedünntes Spenderareal.

Normale Begleiterscheinungen und Komplikationen

Manche Reaktionen gehören zur Heilung und verschwinden von selbst. Andere sollte sich ein Arzt ansehen.

Normale Begleiterscheinungen und Komplikationen

Frühe Komplikationen: Schwellung, Blutung, Infektion

  • Schwellung. Flüssigkeit aus der Betäubung und dem operierten Bereich kann am zweiten bis vierten Tag zur Stirn und um die Augen wandern. Mit erhöhtem Kopf schlafen und den Anweisungen des Arztes folgen hält sie meist gering.

Mittel- und langfristige Probleme: Schockverlust, schwaches Wachstum, unnatürliches Aussehen

Schockverlust

Manchmal dünnt das eigene Haar rund um den verpflanzten Bereich nach dem Eingriff eine Zeit lang aus. Das nennt man Schockverlust. Meist wächst es innerhalb einiger Monate nach, doch schon sehr geschwächtes Haar kommt unter Umständen nicht zurück.

Risikofaktoren auf Ihrer Seite und auf Seiten der Klinik

Faktoren, die von Ihnen abhängen:

  • Rauchen, das die Durchblutung der Haut und das Anwachsen der Grafts verschlechtert;
  • unzureichend eingestellte chronische Erkrankungen und manche Medikamente, die Sie vorab angeben sollten;
  • missachtete Nachsorge: Krusten aufkratzen, zu früh Sport, Sauna oder Alkohol;
  • unrealistische Erwartungen an die Dichte.

So senken Sie das Risiko: Regeln für die Nachsorge

  1. Halten Sie sich an den vorgegebenen Waschplan und reiben Sie den verpflanzten Bereich nicht.
  2. Kratzen Sie die Krusten nicht ab; lassen Sie sie von selbst abfallen.
  3. Schlafen Sie in den ersten Nächten mit erhöhtem Kopf.
So senken Sie das Risiko: Regeln für die Nachsorge

Ein persönlicher Plan im City Medical Centre

Das City Medical Centre betreut internationale Patienten und führt Haartransplantationen mit FUE, DHI und einer kombinierten FUE- und DHI-Methode durch. FUE wird bei androgenetischer Alopezie eingesetzt; die kombinierte FUE- und DHI-Methode bei androgenetischer Alopezie und zur Verdichtung. Die Streifenmethode (FUT) bietet die Klinik nicht an, und bei kreisrundem Haarausfall wird nicht transplantiert: Dann steht zuerst die Behandlung beim Dermatologen.

So verläuft die Erholung in der Regel

  1. 0–10 TageHeilung: Die Krusten lösen sich, die Schwellung geht zurück, der Bereich erholt sich nach und nach
  2. 2–4 WochenAusfall der verpflanzten Haare: eine normale Phase, nur die Haare fallen aus, die Follikel bleiben an Ort und Stelle
  3. 3–4 MonateDas Wachstum beginnt: Nach und nach erscheinen neue Haare, das Ergebnis wird sichtbar
  4. 6–9 MonateSichtbare Dichte: Das Haar wird voller, Volumen und Kontur sind im Wesentlichen erkennbar
  5. 12–18 MonateEndergebnis: Die endgültige Dichte und ein natürlicher Haaransatz bilden sich heraus

Quellen

Häufige Fragen

Welche Risiken hat eine Haartransplantation?

Die wichtigsten Risiken sind eine Infektion der winzigen Wunden, Schwellung, vorübergehender Schockverlust des eigenen Haares, schwaches Anwachsen einzelner Grafts, eine unnatürliche Haarlinie und ein ausgedünntes Spenderareal. Ernste Komplikationen sind selten, und die meisten Risiken lassen sich durch sorgfältige Planung und gute Nachsorge verringern.

Ist Schockverlust nach einer Haartransplantation normal?

Vorübergehender Haarausfall ist häufig. Die verpflanzten Haare fallen meist nach zwei bis vier Wochen aus, während die Follikel an Ort und Stelle bleiben, und das eigene Haar in der Nähe kann eine Weile dünner werden. Meist setzt das Wachstum nach einigen Monaten wieder ein; sehr schwaches eigenes Haar kommt eventuell nicht zurück.

Kann eine Haartransplantation misslingen?

Das Wachstum kann schwächer ausfallen, wenn Grafts beschädigt werden, die Form des Haarausfalls nicht geeignet war oder die Nachsorge nicht eingehalten wurde. Das endgültige Ergebnis entsteht über 12 bis 18 Monate und wird erst danach beurteilt. Keine Klinik kann eine bestimmte Dichte versprechen.

Wie vermeide ich eine Infektion nach der Haartransplantation?

Waschen Sie sich die Hände, bevor Sie den Kopf berühren, befolgen Sie die Waschanweisungen, kratzen Sie die Krusten nicht ab und meiden Sie Schmutz, starkes Schwitzen, Sport, Schwimmbad und Sauna für den empfohlenen Zeitraum. Eiter, sich ausbreitende Rötung oder Fieber melden Sie umgehend dem Arzt.

Kann das Spenderareal geschädigt werden?

Werden zu viele Grafts entnommen, kann der Hinterkopf licht wirken. Bei sorgfältiger Planung werden die Grafts gleichmäßig entnommen, und die winzigen FUE-Einstiche heilen als kleine Punkte, die das umgebende Haar meist verdeckt. Der Arzt beurteilt das Spenderareal, bevor er festlegt, wie viele Grafts möglich sind.

Hinweis. Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Jede Operation hat Gegenanzeigen und Risiken; welche Option für Sie passt, lässt sich erst nach einer ärztlichen Untersuchung sagen.

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